Frühkartoffelsaison 2012

Pressemitteilung zum Start in die Frühkartoffelsaison

Gross Breese, 5-Juli-2012

Die Ernte der deutschen Bio-Frühkartoffeln läuft auf Hochtouren, die Nachfrage nach deutscher Ware und der Absatz ist gut.

Ganz anders als im letzten Jahr starten die Bio-Frühkartoffeln aus der Pfalz und Bayern ohne Druck durch Überhänge oder Restmengen von Importen. Nach dem überdurchschnittlichen Kartoffelangebot  zum Start der Saison 2011, ist das Angebot überschaubar.

Mengenbegrenzend war mit Sicherheit der späte Nachtfrost Mitte Mai, der das Wachstum deutlich ausgebremst hat und damit auch den Ertrag. Trotz hohem Aufwand mit Frostberegnung und Doppelabdeckungen konnte ein zurückfrieren der Bestände mehrfach  nicht verhindern werden. Teilweise trat dann auch noch sehr früh Krautfäule auf.

Nachdem in der Pfalz mehr als die Hälfte der ganz frühen Ware geerntet worden ist, zeichnet sich deutlich ab, dass mit insgesamt ca. 25% weniger Bio-Kartoffeln im Frühbereich gerechnet werden muss. Ähnliche Situationen finden wir auch in Österreich.

Die schwierige Saison 2011/2012 mit niedrigen Preisen, vielen Qualitätsproblemen und extremen Wetterbedingungen steckt vielen Landwirten noch in den Knochen.  Einziger Lichtblick, war der lange Vermarktungszeitraum für deutsche Ware durch fast alle Handelsketten, teilweise bis Mitte Mai.

Konnten die Knollen in diesem Frühjahr meist unter guten Bedingungen gepflanzt werden, trüben geringerer Ansatz und langsameres Wachstum die Hoffnung auf eine entspanntere Vermarktungsperiode. Noch können keine verbindlichen Ernteprognosen erstellt werden, aber es zeichnet sich schon jetzt, auch  in den Lagerbeständen, Ertragseinbußen ab.

So sollte es unter diesen Voraussetzungen ohne Mengendruck in dieser Saison möglich sein, den  hohen Aufwand durch einen fairen Preis für die Erzeuger zu honorieren.

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