Vortrag auf der BioFach 2012 in Nürnberg

Vielen Dank an alle , die bei dieser Arbeit mitgewirkt haben und uns die
Informationen zur Verfügung stellen
 

 

Zusammengefasst: wir sollen den nachfolgenden Generationen mindestens so viel hinterlassen, bessser sogar mehr, als wir vorgefunden haben .
 

Den ersten Schritt zur Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel liegt auf den landwirtschaftlichen Betrieben. Hier muss alles getan werden, angefangen mit dem Saatgut, über die Pflege bis zur Ernte und Lagerung, um  gute Kartoffeln zu erzeugen. 

Aber was macht eine gute Kartoffel aus ?
In hunderten Sensoriktests nach festgelegten Kriteren, hat die heimische Lagerkartoffel in der Regel besser abgeschnitten, als die teilweise optisch schönere Frühkartoffel. Hier ist Verbraucheraufklärung zwingend notwendig.

 

 

Rauhe Schale, guter Kern! Auf die inneren Werte kommt es an. Die Schale ist eigentlich nur die Verpackung, ökologisch perfekt. 

Reduzierung der Qualitätsmerkmale auf das äußere Erscheinungsbild führen zu einem hohen Anteil an “Lebenmittelmüll”, fast 50% der deutschen Bio Kartoffeln wurden in diesem Jahr aussortiert. Können wir uns das leisten?

Ein weiterer Aspekt ist die Ökobilanz, die bei deutschen Kartoffeln auch im Kühllager deutlich besser zu bewerten ist. Besonder ungünstig ist der Wasserfußabdruck bei Kartoffeln aus Ägypten oder Israel. Hier wird ein so kostbares und knappes Gut wie Wasser dafür verwendet, um für uns Kartoffeln anzubauen, die es in Deutschland  ausreichend verfügbar sind.  Beregnungsbedarf in Ägypten : 428 l/Kg, in Deutschland 11 l/Kg, weil es hier mehr regnet. 

Bio Kartoffeln von hier – 300 Tage im Jahr!!