Gute Kooperation im Kartoffelhandel PM Dezember 2012

Pressemitteilung vom 17.12.2012

Gute Kooperation im Bio-Kartoffelhandel bringt Vorteile für alle

Das zeigt sich in dieser Saison besonders deutlich. Nach ersten Ernteeinschätzungen war klar, es gibt keine Übermengen, die auf den Markt drücken. Die Qualitäten sind teilweise besser, als im Vorjahr.

Trotzdem ist eine Einschätzung des gesamten Marktes immer von vielen Faktoren bestimmt und daher oft sehr schwierig. In dieser Saison haben wir im europäischen Umland  einen starken Nachfragemarkt, wie schon seit Jahren nicht mehr. In England konnten großflächig die Kartoffeln nicht einmal gerodet werden, in anderen Regionen hat ein früher Befall mit Phytophthora für deutlich geringere Erntemengen gesorgt.

„In dieser Situation hat sich gezeigt, dass unser Verein durch eine kontinuierliche Erntemengenerfassung und Qualitätseinschätzung verlässliche Aussagen für den Handel ermitteln kann“, fasst Monika Tietke vom Bio-Kartoffel Erzeuger e.V. zusammen.
Mit diesem Instrument kann der  Handel unterstützt werden, dem Wunsch der Kunden, nach heimischer Ware nachkommen zu können. Deutsche Bio-Kartoffeln erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, das zeigen auch die Verkaufszahlen bis Ende Oktober. Trotz des deutlich höheren Preises wurden mengenmäßig im Vergleich zum Vorjahr bis zu 11% mehr verkauft.

Und es sind hilfreiche Instrumente, eine kontinuierliche Belieferung des Marktes zu garantieren. Durch einen permanenten Mengenabgleich der Lagerware und verbindliche Absprachen mit dem Handel kann daher davon ausgegangen werden, dass das Ziel „ Bio-Kartoffeln von hier-300 Tage im Jahr“ wieder erreichen werden kann.

Zum Ende der Saison 2011/2012 gab es ein positives Signal vom Handel, die deutschen Biokartoffeln bis in den Mai zu listen. Vor  diesem Hintergrund wurden die Bemühungen verstärkt, Ware für den deutschen Markt zurück zu halten, auch wenn die Angebote aus den Nachbarländern teilweise sehr attraktiv sind. So stellt sich der Verlauf der diesjährigen Saison recht positiv dar, wenn auch ein angemessener Lageraufschlag noch nicht realisiert werden konnte..

Um bis April oder Mai qualitativ gute Bio-Kartoffeln liefern zu können, bedarf es aufwendiger
Lagertechnik und die kostet Geld.

Hier gibt es noch Nachbesserungsbedarf: Lagern muss sich lohnen !

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